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frogblue – Smart Home revolutionär einfach!

frogblue Technische Dokumentation · v1.0

frogblue – Smart Home revolutionär einfach!

Unternehmensprofil frogblue: ein deutscher Mittelständler aus Kaiserslautern, der Smart-Home-Lösungen ohne Kabel, ohne Zentrale und 100% made in Germany bietet.

Das Unternehmen

frogblue bietet Verbrauchern und Installateuren einen neuen, einfachen Weg zu Smart-Home-Lösungen – ohne Kabel, ohne zentrale Steuereinheit, ohne aufwändige Arbeiten, ohne IT-Technik, ohne Schaltschrank, ohne Platz im Unterverteiler und ohne Cloud. Das System basiert auf sogenannten frogs, die hinter dem Lichtschalter in der Unterputzdose verbaut werden. Diese intelligenten Steuermodule bieten alles, was ein Haus oder Gebäude können muss. Darüber hinaus ist es störungssicher und doppelt sicher durch zweifache Verschlüsselung und Zeitstempel.

frogblue ist ein deutscher Mittelständler und 100% made in Germany. Das Unternehmen legt großen Wert auf hochwertige und benutzerfreundliche Komponenten. Deswegen sind die frogs auch vom unabhängigen VDE-Institut zertifiziert und durch über 100 Tests neben der elektrischen Sicherheit auch auf Brandschutz geprüft.

Die Unternehmerfamilie

frogblue ist ein junges, dynamisches Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern und Sitz in Kaiserslautern. Gegründet wurde es von Dr. Ralf Hinkel und seinem Sohn René Hinkel. Während René Hinkel die Technologie der frogs als Leiter der Entwicklung und Produktion weiter vorantreibt, bringt Dr. Ralf Hinkel als CEO seine 30-jährige Erfahrung aus der High-Tech-Branche ein: Als Visionär und innovativer Entwickler gehen auch die Gründung der Quadriga GmbH (1990, Nivellierlaser-Hersteller) und der MOBOTIX AG (1999, Hersteller intelligenter Netzwerkkameras) auf sein Konto. Die Familie Hinkel weiß, wie man aus neuartigen Ideen ein nachhaltiges Business aufbaut.

Die Vision

Smart Home revolutionär einfach und preiswert – das ist die Vision hinter frogblue. Ob es um Lichtsteuerung innen und außen, automatisierte Beschattung oder komplexe Logikfunktionen für mehr Komfort, Sicherheit und nachhaltige Wirtschaftlichkeit geht – mit frogblue lässt sich all das schlicht über einen herkömmlichen Lichtschalter steuern.

Die Haussteuerung über den etablierten Bluetooth-Standard ist dabei zukunftsweisend, insbesondere mit Blick auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Ob nur ein Außenlicht automatisch gesteuert oder das ganze Haus smart vernetzt werden soll – alles ist möglich.

Ein Blick auf die Technik

Die Steuereinheiten – frogs genannt – werden in Unterputzdosen verbaut und kommunizieren energiesparend über Bluetooth miteinander: Keine Kabel, kein „Schlitzeklopfen“, keine Steuerschränke. Stattdessen eine schnelle Installation, einfache Konfiguration und die Sicherung aller Installationsdaten in einer einzigen, jederzeit verfügbaren Backup-Datei – Passwort-gesichert entweder inhouse in den frogs selbst, auf einem USB-Stick oder per Mail versendbar. Die Daten werden in keiner Cloud gespeichert und sind mit Zeitstempel und zusätzlich zur schon existierenden Bluetooth-Verschlüsselung noch einmal mit 128 Bit verschlüsselt und damit doppelt sicher.

Die frogs benötigen nur einen normalen 230V-Stromanschluss und sind mit allen üblichen Lichtschaltern und Leuchten kompatibel. Reine Schalteingänge lassen sich sogar batteriebetrieben umsetzen – mit einer Laufzeit von 10 Jahren ohne Batteriewechsel, da die frogs enorm sparsam (0,2 Watt) arbeiten. Diese Offenheit unterscheidet die frogblue-Lösung von vielen anderen Systemen, die nur mit proprietären Komponenten funktionieren.

Anwender können auch nur mit einzelnen frogs beginnen, wenn sie etwa bei einem Umbau keine Kabel ziehen wollen, und dann später jederzeit flexibel ihr Smart Home erweitern. Denn alle frogs knüpfen über Bluetooth „virtuelle Kabel“ und bilden so ein Netzwerk, in dem sie blitzschnell agieren wie bei einer Kabellösung. Nachrichten und Befehle springen quasi von frog zu frog, so dass keine Reichweitenprobleme entstehen.

Alle Steuerungen lassen sich ganz einfach mit der kostenlosen HomeApp über Smartphone oder Tablet vornehmen. Auf Wunsch steht auch ein eigenes Wanddisplay (frogDisplay genannt) zur Verfügung, um das frogblue-Smart-Home zu bedienen.

Die Konfiguration

Die Installation der Komponenten ist kaum komplexer, als einen Dimmer zu installieren. Die frogblue-Bauteile werden an das Stromnetz angeschlossen und konfigurieren sich über den drahtlosen Bluetooth LE-Standard selbst. Kurz nach der Inbetriebnahme steht eine robuste Vernetzung zur Verfügung. Mit der kostenlosen ProjectApp erstellt der Elektriker über Tablet oder PC die jeweiligen Szenen und Verknüpfungen oder legt zeit- und sensorabhängige Aktionen fest. Zusätzliche Funktionen wie gebäudeweites Zentral-Aus oder raumübergreifende Belichtungsszenarien können den Tastern durch unterschiedliche Tastmuster (Doppelklick etc.) zugeordnet werden.

Eine Verkabelung und auch eine spezifische IT-Infrastruktur entfallen. Eine Zentraleinheit zur Funktionssteuerung und Kommunikation oder eine eigene Programmierung sind nicht erforderlich. Das führt zu einer hohen Benutzerfreundlichkeit, denn die engen Grenzen von herkömmlichen Smart-Home-Lösungen durch Netzwerk und Konfiguration bestehen hier nicht.

Anwendungsszenarien

In einem einfachen Eigenheim zum Beispiel reichen für Küche, Esszimmer und Wohnzimmer als Grundausstattung drei Dimmer. Diese können so konfiguriert werden, dass sie wechselseitig die drei Räume schalten. Man kann also vom Lichtschalter im Wohnzimmer auch die Küche und das Esszimmer schalten oder dimmen. Weitere Komfortfunktionen werden durch Mehrfachbelegung der Lichttaster möglich: Einem Doppelklick kann beispielsweise die Zentral-Aus-Funktion zugeordnet werden – so einfach ist alles im ganzen Haus zuverlässig ausgeschaltet.

Oder im Kinderzimmer: Wenn nachts die Lichter nur mit 30 Prozent Helligkeit leuchten sollen, benötigt man nur einen integrierten Dämmerungsschalter, der mit einem frog ausgestattet ist. Zudem ist es möglich, nachts oder zu beliebigen anderen Zeiten die Türklingel auf Wunsch abzuschalten, stattdessen blinkt dann einfach das Wohnzimmerlicht. So können Kinder ungestört weiterschlafen.

Beispiel Zentral-Aus: Beim Verlassen des Hauses kann auf Tastendruck das Licht im gesamten Haus ausgeschaltet, die Jalousien heruntergefahren und die Heizung auf Abwesenheit geschaltet werden. Sind entsprechende Sensoren installiert, kann ein blinkendes Flurlicht vor dem Verlassen des Hauses ein offenes Fenster anzeigen. Es ist auch möglich, einen Alarm auszulösen, wenn während der Abwesenheit ein Lichtschalter betätigt oder eine Innentür geöffnet wird. So wird das Smart Home sicher.

Version 1.0 · DE · Aktualisiert June 11, 2026